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Foto:Vor der Ernst-Reuter-Schule hatten Clemens Lehr (links) und Hausmeister Thorsten Hess ein Messgerät angeschlossen, mit dem die Anzahl der Sonden zur Beheizung des Erweiterungsbaus mit Erdwärme ermittelt wird. Copyright: Monika Müller

Künftige Schülerinnen- und Schülergenerationen der Ernst-Reuter-Schule in Rumpenheim werden in dem geplanten Erweiterungsbau von nachhaltiger Geothermie gewärmt.

Das Gebäude ist damit weitgehend unabhängig von Gas. Wo immer es möglich ist, nutzt die Stadt Offenbach für ihre neuen Schul- und Kitabauten nachhaltige Energie – nicht erst seit der Energiekrise. Auch beim anstehenden Erweiterungsbau für die Grundschülerinnen und Grundschüler der Ernst-Reuter-Schule waren sich das städtische Hochbaumanagement beim Amt für Planen und Bauen und das mit der Projektsteuerung und Projektleitung betraute Stadtwerke-Unternehmen OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH einig, dass er nicht über den für die Liegenschaft bestehenden Gasanschluss geheizt werden soll.

Die OPG hatte deshalb im Rahmen der Vorarbeiten auf dem Baugrundstück, den ehemaligen Tennisplätzen an der Bürgeler Straße, Bohrlöcher vorbereitet, an denen Clemens Lehr vom beauftragten Geotechnischen Umweltbüro Lehr einen über ein Wochenende dauernden Testlauf startete. Er schloss mit Unterstützung von Hausmeister Thorsten Hess ein sogenanntes Geothermal-Response-Testgerät an, mit dem drei Tage lang die gesteinsspezifischen Parameter unter dem künftigen Schulgelände und der Wärmewiderstand gemessen wurden. Das Verfahren diente als Grundlage für die Berechnung, wie viele Sonden für die Heizung in den Boden gebohrt werden müssen, damit die Kinder sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer künftig im neuen Grundschulgebäude nicht frieren müssen.

Stadt Offenbach

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