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Foto: Rhonda Jenkins, Pixabay

Beamte der “AG TRuP” (Arbeitsgruppe Tuner, Raser und Poser) waren am Samstag zwischen 12 und 23.45 Uhr im Main-Kinzig-Kreis, im Landkreis Offenbach und in Hanau unterwegs und ahndeten mehrere Verstöße. Gegen 22.20 Uhr wurde die zivile Streifenbesatzung von der Polizeistation Heusenstamm nach einer Unfallflucht in Verbindung mit Gefährdung des Straßenverkehrs um Unterstützung ersucht. Der Fahrer eines Sattelzugs habe kurz zuvor auf der Landesstraße 3121 im Bereich Rodgau zwei Leitpfosten umgefahren und sich anschließend entfernt, ohne seinen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen. Durch unmittelbar eingeleitete Fahndungsmaßnahmen konnte der gesuchte Lastkraftwagen von der Zivil-Streife an der Anschlussstelle Urberach / Eppertshausen gestellt und dessen Fahrzeugführer einer Kontrolle unterzogen werden. Beim Öffnen des Führerhauses stellten die Beamten starken Alkoholgeruch fest, weshalb sie beim 65 Jahre alten Fahrer einen freiwilligen Atemalkoholtest durchführten; der hierbei festgestellte Wert betrug 1,8 Promille. Der 65-Jährige musste wegen einer angeordneten Blutentnahme mit zum Polizeirevier in Offenbach. Ihn erwartet nun eine Verkehrsstrafanzeige wegen des Verdachts des Unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Trunkenheit im Straßenverkehr sowie Gefährdung des Straßenverkehrs.
Der Führerschein des Mannes aus Weiterstadt wurde vor Ort beschlagnahmt. Einige Stunden zuvor stellte die Streife im Stadtgebiet Hanau einen BMW 740i fest, welcher durch sehr lautes Abgasgeräusch auffiel. Bei der Inaugenscheinnahme der Abgasanlage erkannten die Verkehrsspezialisten, dass der erforderliche Mittelschalldämpfer offenbar entfernt worden war. Eine anschließend durchgeführte Geräuschmessung ergab einen Bruttowert von 91,8 bei erlaubten 78 Dezibel. Aufgrund der offensichtlichen Manipulation der Abgasanlage war die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erloschen; der BMW wurde sichergestellt und wird nun im weiteren Verlauf zur Begutachtung einem Sachverständigen vorgeführt. Auf den 22-Jährigen kommt nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige zu. Gegen 19.50 Uhr
wurde der Streife durch die Einsatzzentrale telefonisch ein verdächtiges Fahrzeug gemeldet, welches mutmaßlich mit Blaulicht unterwegs sei, gefährliche Fahrmanöver durchführe und andere Verkehrsteilnehmer bedränge. Das Fahrzeug konnte schließlich in Hanau-Mittelbuchen ausfindig gemacht und der 48-jährige Fahrer kontrolliert werden. Hierbei konnte ein rundes blaues Warnblinklicht
aufgefunden und sichergestellt werden. Den Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Nötigung im Straßenverkehr. Zusätzlich konnten an dem Fahrzeug des Beschuldigten technische Veränderungen festgestellt werden, die den Verdacht der erloschenen Betriebserlaubnis erweckten. Dem Beschuldigten wurde eine Frist eingeräumt, um die Zulässigkeit der Veränderungen nachzuweisen.

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