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Foto: Stadt Rödermark

Bürgermeister würdigt BA als Erfolgsgeschichte und betont den Stel-lenwert von praxisnaher Bildung

Im vollbesetzten Saal der Kulturhalle hat die Berufsakademie (BA) Rhein-Main ihre Abgänger feierlich verabschiedet. 125 junge Frauen und Männer erhielten nach einem dreijährigen dualen Studium ihre Bachelor-Urkunden.

Im Beisein von Landrat Oliver Quilling und Bürgermeister Jörg Rotter erinnerte BA-Leiter Bernd Albrecht an die erschwerten Bedingungen in den Jahren seit 2020. Die Corona-Pandemie sei für die Studieren-den gleichbedeutend mit hohen Hürden gewesen. Die theoretischen Inhalte des Studiums unter dem Dach der Akademie, aber auch der praktische Teil der Ausbildung in den Partnerunternehmen – alle Bereiche hätten unter Einschränkungen gelitten. Doch letztendlich, so Albrechts Tenor, habe man die Klippen umschiffen und hervorra-gende Prüfungsergebnisse erzielen können.

Kurzum: Es gab Grund zum Feiern, uns so flogen im bewährten Stil die Hüte, als die Abschluss-Zeugnisse überreicht wurden. Ehe das Fest im Kreis der Kommilitonen und Eltern begann, nutzte der Bür-germeister die Gelegenheit, um eine mittlerweile 20-jährige Erfolgs-geschichte zu würdigen. Die seinerzeitige Entscheidung der Stadt, Anschubhilfe für eine kleine, feine Bildungseinrichtung mit einem praxisnahen und international ausgerichteten Studienangebot zu leisten, habe sich als goldrichtig entpuppt, bilanzierte Rotter.

Zur größten eigenständigen BA in Hessen mit inzwischen zirka 500 Studierenden und rund 180 Partnerunternehmen habe sich die Aka-demie entwickelt. Die Kommune, die noch immer als große Triebfeder ins Räderwerk eingebunden sei und gut 85 Prozent der BA-Anteile halte, profitiere ganz entscheidend von der Wissensvermittlung, die auf dem schmucken Campus im Stadtteil Urberach geleistet werde. Qua-lifizierte junge Menschen, gut gewappnet für die berufliche Karriere-leiter: Diese Konstellation sei vorteilhaft für Rödermark und die ge-samte Region, betonte Rotter.

Für die frischgekürten Bachelor-Absolventen hatte er, augenzwin-kernd und gleichwohl mit Hintersinn, einen passenden Sinnspruch von Mark Twain parat: „Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn der letzte Dollar weg ist.“

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