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Foto: Stadt Rödermark

Im Juz: Viele interessante Stichworte beim Gespräch mit Kommunalpolitikern – Hybrides Format wird gut angenommen.

Apropos Jugendzentrum: Dass die Pläne für einen Juz-Neubau neben dem Badehaus den Nerv treffen und beim Nachwuchs für Gesprächsstoff sorgen würden – das hatte sich schon im Vorfeld abgezeichnet. Doch neben diesem Top-Thema blieb noch ausreichend Zeit für einen „wilden Wunschzettel“. Ein Fast-Food-Restaurant in Rödermark? Das wäre doch ein echter Gewinn, meinte ein Fragesteller. Endlich ein Durchbruch beim Thema „Glasfaser-Netz für alle“: Das sei auch ein wichtiges Thema, hieß es an anderer Stelle im Publikum. Eine Aufwertung des Bolzplatzes an der Seligenstädter Straße mit Flächen für Street-Fußballer, Basketball-Spieler und Skater – warum nicht?

So wurden eifrig Hoffnungen, Träume und ganz praktische Überlegungen zusammengetragen. Der kürzlich eingeführte Hopper: Schön und gut. Dass jedoch bei dieser neuen Form von Anruf-Sammeltaxi nicht mir Bargeld bezahlt werden könne, sei keine Einladung für Kinder und Jugendliche, einfach mal schnell und unkompliziert mitzufahren.

Die Kommunalpolitiker versuchten zu sortieren: Welche Dinge kann die Stadt direkt beeinflussen? Wo gibt es nur eingeschränkte Spielräume? Und welche kommerziellen Themen liegen gar nicht im „Hoheitsgebiet“ der Kommune? Der Stadtverordnete Lars Hagenlocher plädierte für Ehrlichkeit. Niemand wolle und dürfe den jungen Leuten etwas vorflunkern. So gab es allgemeines Kopfnicken auf dem Podium, als Hagenlocher feststellte: „Das Geld, das man braucht, um bestimmte Projekte zu verwirklichen, ist natürlich immer ein Thema. Da muss im jeweiligen Einzelfall geschaut werden, was geht.“ Aber wenn man engagiert an einer Sache dranbleibe, so der kollektive Tenor, lasse sich doch einiges erreichen.

Bürgermeister Jörg Rotter, der als Zuhörer neben den Jung-Rödermärkern Platz genommen hatte, meldete sich zu Wort und plädierte dafür, beim Stichwort „Juz“ das Erreichbare ganz konkret anzupeilen. Der angedachte Neubau sei dank einer Zwei-Drittel-Bezuschussung auf der Schiene von Bund und Land gleichbedeutend mit einer „großen Chance“ für die Stadt. Dort werde deutlich mehr Raum als im derzeitigen Juz zur Verfügung stehen.

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