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Fotos: Stadt Offenbach / Jochen Günther Fotografie

Um Austausch und Vernetzung ging es bei der Frauen-Messe C♀nnect, die am 24. September im Zuge der Interkulturellen Wochen im Mariensaal der Pfarrei St. Marien stattfand. Dazu eingeladen hatten das Frauenbüro und das WIR-Vielfaltszentrum in Offenbach.

Frauen sind noch immer nicht gleichgestellt. „Umso bedeutsamer ist daher das Engagement derjenigen, die beständig gegen dieses Ungleichgewicht arbeiten“, betonte Sozial- und Integrationsdezernent Martin Wilhelm in seiner Eröffnungsrede und würdigte damit gleichzeitig die Arbeit der Anwesenden an den Messe-Ständen. Besucherinnen konnten im Rahmen der Veranstaltung insgesamt 15 Vereine und Institutionen kennenlernen, die Frauen und Mädchen in den verschiedensten Lebensphasen und -situationen begleiten. „Die Veranstaltung bietet eine Möglichkeit starke Partnerinnen und Partner kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Netzwerke zu knüpfen. Denn manchmal braucht es nur eine neue Information oder einen neuen Kontakt, damit sich Dinge in eine andere Richtung entwickeln“, so Wilhelm.

Neben einigen hauptamtlichen Vertreterinnen und Vertretern waren auch ehrenamtlich Engagierte zugegen, beispielsweise Vereine und Initiativen von Frauen, die sich gemeinsam für ihre Interessen einsetzen. „Es gibt so viele Angebote und Programme in Offenbach, die Frauen den Rücken stärken. Wir freuen uns ihnen eine Bühne geben zu können und auch untereinander eine Vernetzung zu fördern“, erklärt die Kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Dr. Inga Halwachs. Pia Kraft und Simone Lechner vom WIR-Vielfaltszentrum im Offenbacher Integrationsreferat ergänzen: „Dabei wollten wir auch Angebote vorstellen, die sich speziell an Frauen mit Migrationsgeschichte richten. Von der Beratung bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse bis zu Mentoringprogrammen oder geschlossenen Räumen, in denen man sich gegenseitig beim Ankommen hilft – in dieser Stadt findet man Hilfe, wenn man sie sucht.“

Die Messe wurde durch ein buntes Bühnenprogramm begleitet. Die Lyrikerin und Autorin Katharina Eismann las dem gespannten Publikum aus ihren Werken vor, darin literarisch verarbeitet, ist die eigene Migrationsgeschichte der gebürtigen Rumänin. Auch das House of Resources Rhein-Main stellte sein Angebot für Vereine und Initiativen vor. Eine der jüngeren Erfolgsgeschichten ist die Gründung von Shakti e.V., einem Verein von einst aus Indien zugewanderten Offenbacherinnen. Im Gespräch mit Shakti e.V. zeichneten die Mitarbeitenden des House of Resources den Weg zur Vereinsgründung nach. Für den krönenden Abschluss sorgte schließlich eine Kampfkunst-Performance von Schülerinnen der Songmoo Kampfkunstschule für Frauen und Mädchen.

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