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Foto: Stadt Offenbach

„Cool down“ hieß es in den Sommerferien auf dem Mathildenplatz. Mit einem Kunstcamp für Kinder und Jugendliche hatten das Quartiersmanagement Mathildenviertel und die Künstlerinnen Jihaen An und Yeongbin Lee vom Künstlerkollektiv „WetDogCollective“ auf Möglichkeiten der Hitzeprävention in Offenbach aufmerksam gemacht. Was hilft gegen die Hitze in der Stadt? Wie können wir für Abkühlung sorgen? Gemeinsam fanden die jungen Teilnehmenden kreative, aber auch ganz praktische Möglichkeiten der Anpassung an den Klimawandel. „Es wird heißer und auf Grundlage des 2020 verabschiedete Hitzeaktionsplan des Amts für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Stadt Offenbach und der Klimafunktionskarten, die die Zunahme von Hitze in Stadtbereichen und Quartieren aufzeigen“, erläutert Julia Wahl vom Quartiersmanagement Mathildenviertel, „wollen wir zeigen, was vor Ort konkret getan werden kann.“

Mit Spaß und Kreativität gingen die Kinder und Jugendlichen zur Sache und beschäftigten sich mit Wind, Schatten und Körpertemperatur. Morgens wurden Ideen gesammelt und Entwürfe gemacht, nachmittags entstanden Eiswürfelketten und wurden kalte Speisen und Getränke oder DIY-Wasserpistolen auf ihre Wirkung auf die Körpertemperatur hin geprüft. Oder es wurden Ventilatoren und Fächer und hübsch gestaltete Schirme gebaut.  

Dass Kinder sich mit komplexen Themen wie Klimawandel und der Anpassung daran beschäftigen können, ist ganz im Sinne der Künstlerinnen Sitha Reis und Juliane Kutter. Beide haben die Reihe 2021 im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark“ initiiert und mit dem Quartiersmanagement Mathildenviertel einen guten und wichtigen Partner. „Mit den Workshops werden Kinder und Jugendlich zu aktiven Zukunftsgestaltern“, freut sich Julia Wahl.

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